Erfolgsgeschichten

Lillys Geschichte

Christine und Ralf nahmen Lilly nach einer sehr schwierigen Vergangenheit auf. Zu Beginn war sie sehr ängstlich, versteckte sich häufig und fraß nur unter ständiger Wachsamkeit. Schritt für Schritt, mit viel Geduld, Ruhe und festen Abläufen, begann sie Vertrauen zu fassen.

Heute lebt Lilly seit zwei Jahren dort. Sie ist tagsüber sehr gesprächig, läuft entspannt durchs Haus und sucht Nähe. Gleichzeitig zeigen sich noch Spuren ihrer Vergangenheit. Unter anderem urinierte sie regelmäßig auf das Sofa.

Was wir für Lilly verändert haben

Um Lilly Sicherheit zu geben, wurde ihr Alltag klar strukturiert. Gleichbleibende Abläufe und ruhige Rückzugsphasen sorgen dafür, dass sie weiß, was sie erwartet. Im Haus wurden mehrere Katzentoiletten an geschützten, ruhigen Orten aufgestellt. Dabei wurde bewusst feines Einstreu ohne Duft verwendet, dass sie gut annimmt.

Alle betroffenen Stellen wurden konsequent mit Enzymreinigern behandelt, damit keine Gerüche zurückbleiben und sich das Verhalten nicht weiter festigt. Wenn Lilly erwünschtes Verhalten zeigt, wird sie ruhig gelobt und bestärkt.

Tägliche Spiel- und Beschäftigungszeiten gehören fest zu ihrem Alltag. Diese helfen ihr, ihren Grundbedürfnissen nachzugehen, Spannungen abzubauen und es gibt ihr Selbstvertrauen. Kleine Rituale, Denkaufgaben und gemeinsame Ruhezeiten geben Orientierung. Zusätzlich wurden viele Kratzmöglichkeiten, erhöhte Liegeplätze und sichere Rückzugsorte geschaffen, damit Lilly jederzeit selbst entscheiden kann, wo sie sich aufhält.

Ergänzend kamen Pheromonprodukte zur Unterstützung ihrer Entspannung zum Einsatz. Regelmäßige tierärztliche Kontrollen stellen sicher, dass körperliche Ursachen ausgeschlossen sind und Lilly medizinisch gut begleitet wird.

All diese Maßnahmen haben Lilly geholfen, anzukommen. Sie fühlt sich heute sicherer, zeigt mehr Lebensfreude und hat gelernt, Vertrauen zuzulassen.

Lisa

Mein Name ist Lisa und ich liege oft alleine im Schlafzimmer, da es hier nach meinem Lieblingsmenschen riecht und ich dort meine Ruhe vor Mona und Pünktchen habe. Ich war jahrelang alleine mit Mona, bis Pünktchen zu uns gezogen ist. Pünktchen ist um einiges jünger, agiler und mir oft zu stürmisch und verspielt. Hin und wieder gehe ich schon mal ins Wohnzimmer, jedoch bleibe ich meistens dort nur zum Fressen und gehe schnell wieder an meinen Rückzugsort. Seit einiger Zeit spielt mein Lieblingsmensch häufiger mit mir und den beiden anderen und beschäftigt sich noch mehr mit uns. Dadurch habe ich mehr Selbstvertrauen gewonnen und ein besseres Verhältnis zu Mona und Pünktchen, als auch zu meinem Lieblingsmenschen bekommen. Mittlerweile liege ich auch sehr gerne mit allen zusammen im Wohnzimmer und genieße die Zeit. Gemeinsam ist es doch am schönsten.

Ansatz:

Durch tägliche Spieleinheiten, sowohl alleine als auch mit den anderen Katzen zusammen, konnte Lisa mehr Selbstbewusstsein erlangen. Es dauert einige Zeit bis eine gewisse Routine eintritt, aber sie wird Stück für Stück zutraulicher und hat die Sicherheit durch ihren Katzenhalter. So haben wir es geschafft, dass Lisa mittlerweile glücklich und zufrieden mit den anderen zusammen liegen kann. Ich freue mich für euch und wünsche euch weiterhin alles Gute!


Mila - aus dem Leben einer miauenden Katze

Hallo, ich bin Mila und bei mir wohnen meine zwei Lieblingsmenschen und noch so ein komischer Kater namens Balou. Immer wenn ich Hunger habe oder gestreichelt werden möchte, miaue ich kurz und schwupps, steht einer der beiden bei mir. Wenn es mir dann zu lange dauert, miaue ich einfach immer weiter bis sich endlich mal einer bequemt und mir etwas zu fressen gibt. Meistens gibt es nur Nassfutter, dabei hätte ich doch lieber Trockenfutter. Das klappte bis vor kurzem auch wirklich immer sehr gut 🐱 Seit neustem ignorieren die beiden mich. Ich kann miauen bis es mir selber bald aus den Ohren kommt, aber kein Mensch reagiert. Mein Napf ist tatsächlich jetzt immer voll, aber ich hätte doch so gerne mehr Trockenfutter. Wenn ich ruhig bin dann bekomme ich es auch tatsächlich schonmal öfters. Diese Menschen sind echt merkwürdig geworden...manchmal wenn ich miaue verlassen sie sogar den Raum, als ob sie es nicht interessieren würde was ich zu sagen hätte.

Ansatz:

Durch kleine Anpassungen konnte ich dass häufige Vokalisieren von Mila deutlich reduzieren. Katzen miauen aus nur einem einzigen Grund. Sie möchten Aufmerksamkeit von ihrem Besitzer. Wenn wir die Katzen ignorieren oder den Raum verlassen, wird die Katze lernen, dass dieses Verhalten nicht erwünscht ist. Am besten ist es, dieses Verhalten erst gar nicht aufkommen zu lassen, indem man beispielsweise dafür sorgt, dass der Napf immer gefüllt ist bevor sie nach Hunger miauen kann. Das erfordert Zeit und Geduld, sowohl vom Besitzer als auch von der Katze.